Zusätzliche Informationen
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Die Schule befindet sich im Hamburger Stadtteil Hamm und bildet mit der Rostocker Str. 41 den Schulstandort Hamburg-Mitte. Die Stadtteilschule (STS) Hamburg-Mitte führt 7,5 Zügen an zwei Standorten. Eine Veränderung der Zügigkeit ist gemäß SEPL nicht geplant. Die Griesstraße 101 umfasst einen heterogenen Gebäudebestand von 6 Gebäuden aus den Baujahren 1930 bis 2014 sowie einer Garage. Hierzu zählen u.a. zwei 1-Feldsporthallen, die intensiv von den örtlichen Sportvereinen genutzt werden. Das Hauptgebäude (Gebäude 01) sowie Teile der Außenanlagen sind denkmalgeschützt. Geschätzter Gesamtauftragswert 2.310.000,00 € (netto); Auftragswert der vorliegenden Beschaffung: 829.000,00 € (netto) Leistungsbeginn: unmittelbar nach Beauftragung Ziel: Die Pavillons 02 und 03 sowie die beiden Sporthallen werden abgerissen und durch einen Zu- und Ersatzbau (rd. 2.400 m² Mietfläche) sowie eine 2-Feldsporthalle (rd. 1.140 m² Mietfläche) ersetzt. Die Neubauten sind im energetischen Standard KfW 40 geplant. Die Umsetzung dieser Maßnahme erfolgt im laufenden Schulbetrieb. Hierfür erfolgt zunächst der Abriss des Gebäudes 05 (1-Feldsporthalle), sowie die Herstellung der 2-Feldsporthalle. Nach Fertigstellung wird das Gebäude 04 (1-Feld-Sporthalle) abgerissen und der Zu- und Ersatzbau für die Pavillons auf der dortigen Abrissfläche errichtet. Dies wäre im Sinne des Denkmalschutzamtes. Zudem wäre der Anschluss des Neubaus an die Fernwärme (Zentrale in Gebäude 01) mit geringem Aufwand möglich. Die barrierefreie Erschließung des Gebäudes 01 über den Zu- und Ersatzbau wäre zu überprüfen. Im letzten Schritt erfolgt der Abriss der Pavillons. Auf den Einsatz von Mobilen Klassenräumen kann verzichtet werden. Das Projektbudget (KG 200-700) beträgt ca. 14,1 Mio. Euro brutto. Baubeginn 2026, Baufertigstellung 2029. Zuletzt wurde am Standort eine Mensa durch das Büro Knaack&Prell Architekten fertiggestellt. Das vorgenannte Büro ist nicht von der Teilnahme am Verfahren ausgeschlossen. Zu vergebenden Leistungen: • Leistungsphasen 1 und 2 Objektplanung gem. §§ 33 HOAI; • Leistungsphasen 3 bis 9 Objektplanung gem. §§ 33 HOAI als optionale Beauftragung durch Bestimmung der AG (ggf. in noch von der Auftraggeberin festzulegenden Stufen); • Abbruchmaßnahmen als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen); • Stufenweiser Kostenanschlag als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen); • Wärmeschutz und Energiebilanzierung als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen); • Mitwirkung bei der Ermittlung und Beantragung von Investitions- und Fördermitteln als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen); • Mitwirkung bei der Nachhaltigkeitszertifizierung in allen beauftragten Leistungsphasen als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen); • Besondere Leistungen in allen Leistungsphasen Objektplanung gem. §§ 33 HOAI als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen). Neben dem Auswahlgremium des Auftraggebers werden ggf. Vertreter der BSW, des Bezirks, der BSB, sowie der Schule in beratender Funktion an den Vergabeverhandlungen teilnehmen. Die Vergabestelle lässt sich in der operativen Umsetzung des VgV-Verfahrens durch das Büro D&K GmbH aus Hamburg unterstützen und beratend begleiten. Alle Bewerber, die einen Teilnahmeantrag fristgerecht eingereicht haben und die formellen Mindestkriterien/-anforderungen erfüllen, sind für die Wertung der Auswahlkriterien zugelassen. Der Auftraggeber wählt anhand der erteilten Auskünfte über die Eignung der Bewerber sowie anhand der Auskünfte und Formalien, die zur Beurteilung der von diesen zu erfüllenden wirtschaftlichen und technischen Mindestanforderungen erforderlich sind, unter den Bewerbern, die nicht ausgeschlossen wurden und die die genannten Anforderungen erfüllen, diejenigen aus, die er zur Verhandlung auffordert. Die Auswahl erfolgt anhand der für den Leistungsbereich Technische Ausrüstung eingereichten 2 besten Referenzprojekte, welche innerhalb der vergangenen 6 Jahre (Stichtag 01.01.2019) mit der Leistungsphase 8 (Objektplanung) abgeschlossen und einer Übergabe an die Nutzer realisiert worden sind, jeweils in den Kriterien vergleichbare Größe (0-2 Punkte), vergleichbare Bauaufgabe (0-5 Punkte), vergleichbares Leistungsbild (0-2 Punkte) und vergleichbare angestrebte Qualität (0-2 Punkte). Insgesamt können mit den Referenzen zusammen maximal 22 Punkte erreicht werden. Näheres hierzu siehe Abschnitt 3. des Auswahlbogens. Um die eingereichten Referenzprojekte anhand der vorgegebenen Kriterien prüfen zu können, ist es wichtig, die dafür notwendigen Parameter der Referenzprojekte zu benennen. Wir bitten darum, die Referenzprojekte anhand der im Bewerberbogen vorgegebenen Formulare zu dokumentieren. Der bei der Auswahl verwendete Auswahlbogen mit den formalen Kriterien, Mindestanforderungen und Auswahlkriterien wird zusammen mit dem Bewerberbogen zur Verfügung gestellt. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend den zugrunde gelegten Kriterien zu hoch, behält sich die Vergabestelle vor, die Teilnehmeranzahl analog § 75 (6) VgV unter den verbliebenen Bewerbern zu losen. Es sind nur Bewerbungen mit vollständig ausgefülltem Bewerberbogen sowie der beigefügten Vordrucke und den darin geforderten Angaben und Anlagen zugelassen. Die Bewerbung ist in Textform zu unterschreiben (Näheres siehe Verfahrenshinweise). Die in den Verfahrenshinweisen aufgezählten Nachweise müssen aktuell (bis auf Kammerurkunden, Diplom-Urkunden, Fortbildungsnachweis) nicht älter als 12 Monate und noch gültig sein. Mehrfachbeteiligungen in personell identischer Form werden nicht zugelassen. Bewerbungen per E-Mail sind nicht zulässig. Die Bewerbungsfrist ist zwingend einzuhalten. Die geforderten Unterlagen sind bei Bietergemeinschaften für alle Mitglieder vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für die Leistung nachweisen muss, die es übernehmen soll; die Aufteilung ist anzugeben. Bei Bewerbungen mit Unterauftragnehmern sind die geforderten Unterlagen für den Bewerber sowie für alle Unterauftragnehmer vorzulegen. Ausländische Bewerber können an der Stelle der geforderten Eignungsnachweise auch vergleichbare Nachweise vorlegen. Sie werden anerkannt, wenn die nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, erstellt wurden. Bestätigungen in anderen als der deutschen Sprache sind in Übersetzung vorzulegen. Die Darstellung der Referenzen muss im Format DIN A3 gut erkennbar sein. Mit dem Angebot ist ein Nachweis über die vollständige und zeitgerechte Entrichtung der Sozialabgaben (in Kopie, von einem Sozialversicherungsträger oder einer Sozialkasse, alternativ durch Erklärung des Steuerberaters) und die Bescheinigung über die ordnungsgemäße Entrichtung der Steuern des jeweiligen Finanzamtes (gültig und nicht älter als 12 Monate) einzureichen. Die zur Verfügung gestellten Verfahrenshinweise sowie der Auswahlbogen sind zwingend zu beachten und bindend. Die Vergabestelle prüft die eingegangenen Bewerbungen bzw. Angebote. Fehlende Nachweise und Unterlagen werden mit angemessener Frist (in der Regel 6 Kalendertage ab Versand des Nachforderungsschreibens) nachgefordert. Werden nachgeforderte Nachweise oder Unterlagen nicht innerhalb der gesetzten Frist vorgelegt, kann dies zum Ausschluss vom Vergabeverfahren führen. Hinweis: Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen. Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn jedes Mitglied der Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftet und dem Auftraggeber ein Ansprechpartner benannt und mit unbeschränkter Vertretungsbefugnis ausgestattet wird.